Brandgefahr durch alte Wäschetrockner

Beispielbild: brennender Wäschetrockner
Beispielbild: brennender Wäschetrockner

Noch immer untersucht das IFS vereinzelt Brände an Wäschetrocknern, die sich einer alten Schadenhäufung zuordnen lassen. Betroffen sind nach Kenntnis des IFS Geräte der Marken Bauknecht, Whirlpool, Siemens und Bosch.

Der Brandausbruch wird durch einen Lichtbogenkurzschluss im Rohrheizkörper initiiert. Dieser ist in das Aluminiumgehäuse des Heizregisters eingegossen. Im weiteren Verlauf schmilzt das Heizregister, und heißes, abtropfendes Aluminium entzündet brennbare Gerätekomponenten. Das zweite Foto zeigt das signifikante Schadenbild am Heizregister, das auf diese Weise entsteht.

Das Aluminiumgehäuse des Heizregisters ist geschmolzen.
Das Aluminiumgehäuse des Heizregisters ist geschmolzen.

Da es keine Rückrufe der Hersteller gibt, ist eine genaue Angabe über Baujahre und Modelle nicht möglich. Alle vom Institut untersuchten Trockner wurden zwischen 1997 und 2003 gefertigt. Eventuell sind Geräte weiterer Marken und Produktionszeiträume betroffen, in denen ein gleichartiges Heizregister verbaut wurde.

Wäschetrockner zählen zu den häufigsten Brandverursachern in Wohngebäuden, wie die IFS-Statistiken zeigen. Im Aufstellraum sollte darum ein Rauchmelder installiert sein, und der Wäschetrockner sollte nicht vollkommen unbeaufsichtigt betrieben werden, damit im Fall eines Brandausbruchs schnell jemand reagieren kann.

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