Stichwort-Archiv: Spannungsrisskorrosion

Monteur vermutet Produktmangel

In einem drei Jahre alten Einfamilienhaus tritt am unter Putz montierten WC-Spülkasten im Erdgeschoss Wasser aus. Es läuft durch die Deckenöffnungen in den darunter liegenden Technikkeller; an Wänden und Decken entstehen Feuchteschäden. Die Leckage liegt am Anschlussgewinde des Absperrventils im Wasserzulauf. Der Monteur, der die Installation vorgenommen hat, vermutet einen Produktmangel, doch im IFS-Labor findet ein Gutachter eine andere Schadenursache. […]

Installationsset aus dem Internetauktionshaus

Wasserschaden im Badezimmer: Am Zulauf des WC-Spülkastens gab es eine Leckage. Noch kein Jahr war es her, dass der Wohnungseigentümer ein WC-Vorwandinstallationsset über das Internet gekauft hatte. Sein Sohn hatte es installiert. Nun war am Anschlussschlauch ein Stutzen abgebrochen, und den Versicherer interessierte, ob ein Produkt- oder ein Montagefehler der Grund dafür war. […]

Ungeeignete Kombination aus Rohrwerkstoff und Verbindungstyp

Messing wird gern in Trinkwasserinstallationen verbaut. Doch das Material ist nicht ganz unempfindlich. Die Zusammensetzung und die Härte müssen stimmen, und auch wenn das der Fall ist, bleibt eine generelle Anfälligkeit für Spannungsrisskorrosion. Im hier beschriebenen Fall untersuchte das IFS einen Wasserschaden an einem Wasserzähler-Montageblock. Der Montageblock war beim Einbau über Pressfittings an den Anschlussrohren aus Messing mit dem Leitungssystem verbunden worden. Die Leckage befand sich an einem der Anschlussrohre. […]