Ultraleichtflugzeug stürzt auf Wohnhaus
Das IFS untersuchte den Schaden, der am Haus entstanden war: Beim Aufprall wurde der Tank des Fluggerätes beschädigt. Außer den offensichtlichen Zerstörungen am Dach kam es darum zur Kontamination mit Benzin. Der Dachneigung folgend, floss der Kraftstoff in ein Schlafzimmer im Dachgeschoss und in die angrenzende Abseite.
Aufgabe des IFS-Gutachters war hier, das Ausmaß der Kontamination zu ermitteln und daraus abzuleiten, welche Sanierungsmaßnahmen erforderlich sein würden. Alle Bauteile und Bausubstanzen, die mit Kraftstoff in Kontakt gekommen waren, mussten entfernt werden.
Konkret mussten hier der Fußbodenaufbau im Schlafzimmer geöffnet und die Trockenestrichplatten sowie die darunter liegende Schüttung entsorgt werden. Gleiches galt für die Abseite. Auch die Wandbeplankung der Abseitenwand musste entfernt und samt den dahinter liegenden Dämmstoffen entsorgt werden.
Mit einem Dachdecker, der bei der Untersuchung zugegen war, besprach er außerdem, die Konstruktionshölzer im Bereich des Wandsockels zu prüfen und die Bereiche, die mit Benzin benetzt wurden, abzutragen oder den Kraftstoff mit der gebotenen Vorsicht auszuheizen.