Kategorie-Archiv für Feuchte- und Schimmelschäden

Die neue VdS-Richtlinie 3151 ist ein Schritt zum einheitlichen Qualitätsstandard

Schimmelpilzschäden mit Augenmaß sanieren Nach einem Leitungswasserschaden in einem Gebäude gilt es, Folgeschäden durch die entstandene Durchfeuchtung zu minimieren und eine gesundheitliche Gefährdung für die Bewohner bzw. Nutzer auszuschließen. Neben der fachgerechten Trocknung und Beseitigung der Feuchtigkeitsquellen ist es darum notwendig, einen möglichen Befall durch Schimmelpilze zu prüfen und dessen Ausmaß zu ermitteln. Bei der Bewertung solcher Schäden und der Empfehlung von Sanierungsmaßnahmen kommen Sachverständige häufig zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. […]

Schimmelschäden planvoll sanieren

Liegt eine Leckage in einem verdeckten Bereich vor – etwa im Fußbodenaufbau oder hinter einer Wandverkleidung – so bleibt sie häufig lange Zeit unentdeckt, und umfangreiche Feuchteschäden können entstehen. In solchen Fällen ist es zunächst wichtig festzustellen, welche Bereiche durchfeuchtet sind, wo Schimmelbefall entstanden und wie stark dieser ausgeprägt ist. Diese Informationen sind die Grundlage einer nachhaltigen Sanierung. […]

Falsches Wohnverhalten oder bauliche Mängel?

Die Mieter einer Etagenwohnung klagten über massiven Schimmelbefall in allen Räumen, der sich trotz Heizens und täglich mehrfachem Querlüftens nicht eindämmen ließe. Die Schäden seien auf falsches Wohnverhalten zurückführen, entgegnete der Vermieter. Die Temperaturen in den Räumen seien zu gering und die relative Luftfeuchtigkeit zu hoch. Es kam zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung; das Gericht bestellte einen Gutachter des IFS als Sachverständigen. […]