Leckageschutz für Leitungswasserinstallationen

Warum Leckageschutz

Leitungswasserschäden steigen von Jahr zu Jahr an – deutlich stärker als z.B. Feuer- oder Sturmschäden. Inzwischen sind die Schadenaufwendungen der Versicherer für Leitungswasserschäden auf mehr als 2 Milliarden Euro pro Jahr angewachsen.
1. Marktüebersicht_1
Was sind die Ursachen für eine solche Entwicklung? Einerseits werden in moderne Gebäude immer mehr Wasserinstallationen eingebaut. Und mit jedem Meter installierter Leitung und mit jeder eingebauten Armatur steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Schaden. Andererseits haben Leitungswasserinstallationen nur eine begrenzte Lebensdauer von 30 bis 50 Jahren. Danach treten Schäden zwangsläufig ein. Daneben können Schäden ihre Ursache in handwerklichen Fehlern, mangelhaften Material, falscher Planung und falschen Betriebsbedingungen haben.
Die Kosten für Reparatur und Trocknung nach einem Leitungswasserschaden übernimmt die Leitungswasserversicherung. Die Unannehmlichkeiten nach einem Leitungswasserschaden sind für Gebäudeeigentümer oder Mieter aber unter Umständen sehr erheblich. So können Räumlichkeiten durch Trocknungsarbeiten wochenlang nicht genutzt werden. Auch für vernichtete Akten oder Fotoalben gibt es keinen Ersatz. Grund genug über Maßnahmen zur Schadenverhütung bzw. Schadenminderung in Bezug auf Leitungswasserschäden nachzudenken.

Aus den oben stehenden Überlegungen ergibt sich, dass man kaum Leitungswasserschäden völlig verhindern kann.
Man kann aber sehr wohl verhindern, dass aus einem kleinen Schaden ein Großschaden wird. Das erreicht man über Leckageschutz.

Ein Schaden fängt klein an – von wenigen Ausnahmen abgesehen. Eine Leckage tritt auf, aus welchem Grund auch immer. Wasser beginnt in das Gebäude auszutreten. Es leuchtet sofort ein, dass die Größe eines Schadens von der ausgetretenen Wassermenge abhängt. Ein zweiter Faktor wird oft unterschätzt: Die Einwirkungszeit des Wassers auf das Gebäude. Je länger ein Gebäude einer Wassereinwirkung ausgesetzt ist, je größer wird der Schaden sein. Das gilt ganz besonders für Gebäude deren Innenausbau in Trockenbautechnik ausgeführt wurde.
Aber auch Teppichböden und Einrichtungen werden stark in Mitleidenschaft gezogen. Eine frühe Entdeckung eines Schadens und sofortige Reaktion wirken demzufolge schadenmindernd.
Die Zeit zwischen Schadeneintritt und Schadenentdeckung spielt aber nicht nur die Rolle als längere Einwirkungszeit, vielmehr tritt parallel zur fortschreitenden Zeit auch immer mehr Wasser aus der Leckage aus. Großschäden sind deshalb in aller Regel dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Schadeneintritt und Schadenentdeckung mehrere Tage, manchmal sogar Wochen, vergangen sind.
Natürlich wird eine mögliche Schadenhöhe auch von der Wertigkeit des Gebäudes abhängen. Dieser Faktor steht aber nicht im Vordergrund.
Die geschilderten Überlegungen gelten nicht nur in Bezug auf das Gebäude, sie betreffen auch Schäden an Einrichtungen.

Grundprinzipien

Bei der technischen Realisierung von Leckageschutz werden bestimmte Grundprinzipien angewandt, die in verschiedener Weise kombiniert werden können.
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Produkte

Es resultieren Produkte mit unterschiedlichen technischen Eigenschaften.
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Vor- und Nachteile

Die diskutierten Grundprinzipien und deren Umsetzung in die unterschiedlichen Produktdesigns weisen Vor- und Nachteile auf. Dabei spielen die Einsatzfelder eine wichtige Rolle.
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Einsatzgebiete

Immer wieder stellt sich die Frage, welche Art von Leckageschutz für welche Gebäudeart besonders geeignet ist. Für die optimale Auswahl eines Produktes müssen verschiedene Aspekte betrachtet werden.
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Gesamtübersicht

In Form einer Tabelle sind wichtige Eigenschaften der verschiedenen Leckageschutzsysteme gegenüber gestellt. Die Tabelle dient als Hilfestellung bei der Auswahl eines geeigneten Systems für konkrete Anwendungsfälle:
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Druckversion

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Marktübersicht_Leckageschutz