Lithium-Akku einer kabellosen Maus verursacht Feuer

Der Brand blieb auf zwei Schreibtische begrenzt.
Der Brand blieb auf zwei Schreibtische begrenzt.

Brände durch Lithium-Akkus haben sich zu einem großen Thema entwickelt und tauchen selbst in der Tagespresse immer wieder auf. Das IFS hat im vergangenen Jahr einen Video-Beitrag dazu veröffentlicht, um ein breites Publikum für diese neue Feuergefahr zu sensibilisieren. Allerdings haben wir das Brandrisiko immer mit Produkten in Verbindung gebracht, die einen hohen Energiebedarf haben, wie Elektrofahrräder oder Smartphones.

Doch Lithium-Akkus werden mittlerweile in vielen Geräten genutzt. Auch kabellose Mäuse, in denen man eher gewöhnliche Batterien vermutet, werden zum Teil damit betrieben.

Die Reste der Maus werden im Labor untersucht.
Die Reste der Maus werden im Labor untersucht.

Im hier beschriebenen Fall bemerkten Mitarbeiter einer IT-Firma Brandgeruch, als sie am späten Vormittag in ihr Bürogebäude kamen. Auf zwei Schreibtischen war ein Feuer ausgebrochen. Glücklicherweise wurde es so früh entdeckt, dass die Flammen auf diese Arbeitsplätze begrenzt blieben.

Im Brandbereich, den ein IFS-Gutachter später untersuchte, lagen zwei Monitore, die von ihrem Standfuß gekippt waren. Sie waren aber nur von außen beschädigt und hatten den Brand nicht verursacht. Neben einem der Standfüße fand der Gutachter die verbrannten Überreste einer kabellosen Maus.

Bei der Untersuchung im Labor bestätigte sich, dass der Akku des kleines Gerätes das Feuer ausgelöst hatte. Leider blieb die Maus namenlos: Hersteller und Typ ließen sich nicht mehr nachvollziehen.

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