Wenn Schulunterricht der Sanierung weichen muss

Beim Betreten der Schule am Montagmorgen fällt dem Hausmeister ein ungewöhnlicher Geruch auf. Während seines anschließenden Rundgangs durch das Gebäude stößt er bald auf die Ursache: Der Physikraum steht unter Wasser. In der Decke ist ein Wärmetauscher geplatzt, und über das Wochenende konnte eine große Menge Wasser austreten. Unter dem Estrich hat es sich längst über den Physikraum hinaus ausgebreitet und ist bis unter die Bühne der Aula gelaufen.

Der neueste Videobeitrag des IFS stellt diesen Fall vor und gibt einen Einblick in das, was nach dem Schadenereignis geschieht: Trocknungsgerät statt Unterricht im Physikraum, die Schuleinrichtung ist unter Folien verpackt und die Wände der langen Flure sind im unteren Bereich geöffnet. Für Schüler und Lehrer musste eilig eine Notlösung gefunden werden. Das Interview mit dem Hausmeister, das im Video zu sehen ist, wurde vier Monate nach dem Rohrbruch aufgenommen, und noch immer konnte in den Räumen kein Schulunterricht stattfinden.

Solche Schäden mit Sicherheit zu verhindern, ist nicht möglich. Ihr Ausmaß einzugrenzen, ist hingegen technisch kein Problem. Mit einem automatischen Absperrventil hätte der Hausmeister die Wasserversorgung vor dem Wochenende mit einem Knopfdruck unterbrechen können. Moderne Systeme sperren die Wasserzufuhr außerdem automatisch ab, wenn der Verbrauch plötzlich ungewöhnlich stark ansteigt, und senden sogar einen Alarm aufs Handy.

Der Filmbeitrag stellt diese Möglichkeiten vor und zeigt, warum es sich lohnt, sie zu nutzen. Das Video kann auch auf DVD bestellt werden. Dazu genügt eine E-Mail an info@ifs-ev.org

 

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